Synode

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Eine Synode ist das höchste österreichweite Entscheidungsgremium unserer Kirche in allen organisatorischen und finanziellen Fragen. Die Synode tagt alle drei Jahre. Mitglieder der Synode sind Delegierte aus allen altkatholischen Gemeinden sowie die Kirchenleitung.

Das Wort "Synode" kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "gemeinsamer Weg". Ziel der Synode ist es, alle drei Jahre die nächsten Schritte unserer Kirche zu planen und wichtige Entscheidungen zu treffen. Die Synode erlässt auch die einzelnen Bestimmungen des Kirchenrechts (ist also gesetzgebend).

Die Synode wählt einen Bischof / eine Bischöfin, falls das Amt vakant ist. Sie nimmt den Rechnungsabschluss der Diözese entgegen und entastet den Synodalrat. Pastoralsynoden beschäftigen sich schwerpunktmäßig mit bestimmten Themen des alltäglichen Gemeindelebens und seine Einbettung in die österreichweite Kirche.

Bei der Synode haben alle Mitglieder genau eine Stimme, egal ob Bischof, Synodalrat, Pfarrer/-in oder Delegierte aus den Gemeinden. Die Entscheidungen fallen in demokratischen Diskussionen und Abstimmungen. Für die Ausführung der Synodebeschlüsse werden alle sechs Jahre 9 Vertreter/-innen der Kirche (3 Geistliche, 6 Laien) gewählt, die gemeinsam mit dem Bischof / der Bischöfin die Kirchenleitung bilden.

Quellen: Siehe Literaturliste. Bitte beachten Sie, dass in altkatholischen Gemeinden möglicherweise unterschiedliche Begriffe, Traditionen und Schwerpunkte vorzufinden sind. Senden Sie uns Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

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